Die Geschichte

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Den Tamaskan gibt es nicht nur in Großbritannien, Finnland, Deutschland und den USA!
Er ist z.B. auch auf den Seychellen, Neuseeland und Mexiko und vielen weiteren Ländern vertreten.
(www. Tamaskan-database.com)

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2-3 Jahre kann die Wartezeit für einen Tamaskan-Welpen in Deutschland betragen.
Wer einem Welpen ein neues Zuhause bieten möchte, sollte sich frühzeitig mit Züchtern in Verbindung setzen.

55

Bis zu 55 Kilo kann ein ausgewachsener Tamaskanrüde auf die Waage bringen,
Bei Hündinnen sind es bis zu 40 kg

85

80 cm kann die Widerristhöhe bei Tamaskan-Rüden betragen. Als Widerrist wird der erhöhte Übergang vom Hals zum Rücken bei Vierbeinern bezeichnet. Bei Hündinnen bis zu 70 cm. Der Durchschnitt liegt bei Rüden allerdings bei ca 73 cm, bei Hündinnen bei ca 67 cm.

945

945 Exemplare der optisch wolfsähnlichen Hunde zählt die Datenbank aktuell weltweit.
(Stand 01.06.2018 www.tamaskan-database.com)

2008

2008 kam der erste Tamaskanrüde nach Deutschland.

Die Zucht zum Tamaskan hin begann mit 5 Schlittenhunden unbekannten Ursprungs (die als Husky-Typ beschrieben wurden) aus den USA in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Diese Hunde wurden nach Großbritannien importiert und dort später mit Siberian Huskies, Alaskan Malamutes und Deutschen Schäferhunden bzw. entsprechenden Mischlingen gekreuzt und dann nach Finnland exportiert und dort mit weiteren, wolfsartig aussehenden Schlittenhunden, vermischt. Danach wurden die so entstandenen Hunde nur noch untereinander gekreuzt. Das Ziel dabei war, einen Hund zu züchten, der äußerlich einem Wolf glich, aber als Arbeits- und Familienhund geeignet war.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Hunde nicht mehr mit anderen Rassen vermischt wurden, ist sich niemand sicher, wie bei der Züchtung vorgegangen wurde. Es sind keine Daten zu den damaligen Zuchtvorgängen verfügbar.

Ursprünglich wurden diese Hunde als Wolf-Hund (englisch „wolf-dog“) bezeichnet. Da dieser Name aber zu Missverständnissen führen konnte und diese Tiere nicht näher mit Wölfen verwandt waren als die meisten anderen Haushunde auch, wurde die Rasse 1988 zu Northern Inuit umbenannt und die Northern Inuit Gesellschaft gegründet. Einige Zeit später kam es zum Bruch. Man konnte sich nicht einigen, wie es mit der Entwicklung der Rasse weitergehen sollte und eine zweite Gesellschaft entstand. Diese Zuchtlinie erhielt den Namen Utonagan. Es wurde die Utonagan- Gesellschaft gegründet. Diese wurde durch die Britische & Internationale Utonagan Gesellschaft abgelöst. Deren Hunde unterschieden sich bereits von den ursprünglichen Hunden.

Da die ursprünglichen Züchter ungenaue Zuchtstatistiken führten, kam es zu Verpaarungen von nahe verwandten Hunden. Als später Gesundheitsproblemen entdeckt wurden. sah man sich nach anderen Hunden um, die über die gewünschten körperlichen und geistigen Eigenschaften verfügten.

Im Jahr 2005 führte die Suche nach Lappland, wo man Schlittenhunde mit ähnlichem Aussehen entdeckte. Es wurde eine Hündin erstanden und nach Großbritannien importiert. Fünf weitere Hunde wurden für die selben Züchter reserviert.

Im Jahr 2006 wurde dann die ursprünglich importierte Hündin zusammen mit 7 ausgesuchten Hunden aus den Blustag Kennels Großbritanniens sowie 4 weiteren Hunde aus Großbritannien und 2 Hunden aus den Blustag Kennels der USA nach Finnland zurück geschickt. Die reservierten 5 Hunde kamen aus Lappland dazu. Von diesen wurden zwei (ein Rüde und eine Hündin aus verschiedenen Würfen) nach Großbritannien exportiert. Zwei weitere Hunde wurden damals der Zucht hinzugefügt, danach keine mehr.

 

Im Frühjahr 2006 wurde die Britische & Internationale Utonagan Gesellschaft offiziell geschlossen und das Tamaskan Dog Register gegründet. Im selben Jahr wurden auch die Tamaskan Gesellschaft Großbritanniens und der Nationale Tamaskan Club von Amerika gegründet. Im Mai 2006 gab es den ersten offiziellen Wurf als Tamaskan in Großbritannien.

Ebenfalls wurde in 2006 ein Siberian Husky x Czechoslovakian Wolfdog in der Zucht eingesetzt. In 2007 ein Siberian Husky x American Wolfdog. Demnach kann die Mär vom Wolfhund ohne Wolf nicht mehr aufrecht erhalten werden

2008 kam der erste Tamaskanrüde nach Deutschland.

2009 wurden Saarlooswolfhund und sibirische Huskies als Outcross hinzugefügt in den Tamaskan eingekreuzt, um weitere Blutlinien zu gewinnen.

Ebenfalls in 2009 kam eine Tamaskanhündin nach Deutschland. Mir ihr begann in Deutschland die Zucht des Tamaskans.

2010 wurden in Deutschland einige Veränderungen vorgenommen, und es entstand der Tamaskan-Germany Club.

2012 haben sich die Züchter und einige Tamaskanbesitzer zusammengetan und ein eigenes Zuchtbuch gegründet. Es wurde unter dem Namen "Deutscher Tamaskan" geführt.

Im Juni 2016 haben einige ehemalige Züchter des "Tamaskan Germany" entschlossen den Club zu verlassen, da es unter Anderem zu unterschiedliche Meinungen kam in Fragen zu Zucht und Zuchtordnung. Es entstand der Verein "Interessengemeinschaft Tamaskan e.V."

Alle eingetragenen Tamaskane werden vom Verein betreut, wenn die Besitzer dies wünschen. Die Registrierungen behalten ihre Gültigkeit.