Zur Zucht

Zucht und Planung

Der Tamaskan ist eine noch seltene Rasse. Und nicht alle Tamaskane gehen in die Zucht. Der größte Teil dieser Hunde sind reine Familienhunde. Aufgrund dessen ist die Anzahl der Zuchthunde noch sehr gering ist. Die IG-Tamaskan e.V. hat derzeit 4 aktive Züchter. 3 davon in Deutschland, 1 Züchter in der Schweiz. Die Wartezeit auf einen Tamaskan Welpen kann daher bei 2 bis 3 Jahren liegen. Wie man sich vorstellen kann, haben die Züchter von Tamaskanen ellenlange Wartelisten.

Um zur Zucht zugelassen zu werden, benötigen die Hunde neben dem Abstammungsnachweis über mindestens 3 Generationen auch folgende Untersuchungen:

Hüftdysplasie (HD), Ellenbogengelenkdysplasie (ED), Degenerative Myelopathie (DM),
Zwergenwuchs (ZW), DNA-Test und Farbtest auf piebald (z.B. MyDOGDNA),
Augenuntersuchung nach EVCO, sowie eine Gonioskopie (Untersuchung des Kammerwinkels),
sofern Siberian Husky in der Zuchtlinie vorhanden ist.
(Näheres zu den einzelnen Gesundheits-Themen findet ihr HIER)

Nur wenn alle geforderten Untersuchungen der IG-Tamaskan e.V. vorliegen und die Werte im grünen Bereich sind, bekommt ein Hund die Zuchtzulassung.

 

Um Inzucht vorzubeugen, verwendet die IG-Tamaskan eine Software, die Stammbäume gegenprüft und die entsprechenden Koeffizienten ausrechnet. Zusätzlich werden auch andere Datenbanken auf Informationen über mögliche Erkrankungen bei den Vorfahren durchsucht.
Alle Züchter der IG-Tamaskan halten sich an tierschutzrechtliche Vorschriften und unsere Zuchtrichtlinien.

 

Verantwortung und Ansprechpartner

Unsere Züchter sind Herzblutzüchter, denen das Wohl ihrer Welpen auch über die Übergabe an die neuen Besitzer hinaus am Herzen liegt. Die Verantwortung der Züchter des Vereins für ihre Würfe endet somit nicht mit der Abgabe der Welpen.

Die Züchter bleiben auch nach dem Umzug der Welpen in ihr neues Zuhause der erste Ansprechpartner bei allen Fragen als auch bei kleinen und größeren Problemen. Sie beraten die neuen Welpenbesitzer in Fragen der Aufzucht, Ernährung, Erziehung und zu gesundheitlichen Belangen. Sollte der traurige Fall eintreten, dass ein Welpe nicht in der neuen Familie bleiben kann, so ist in der Regel die Züchter der erste Ansprechpartner.

Diese werden den Welpen entweder zurück nehmen oder bei einer Weitervermittlung in Gute Hände behilflich sein.